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Netzbandbreite zu knapp?

18.03.2020 17:48

Das Universitätsnetz reicht nicht bis zu Ihnen nach Hause. Vielmehr wird Ihr Internet-Anschluss durch einen Provider (z.B. Telekom) geliefert.

Die Universität ist mit 100 Gbit/s mit dem Landesforschungsnetz Belwue verbunden und Belwue hat Übergänge zu den verschiedenen Providern, die Sie zu Hause versorgen (z.B. Telekom). Es ist nicht auszuschließen, dass es durch die flächendeckenden Homeoffice-Massnahmen zu Engpässen an den Übergängen kommt. Auch die Kommunikation mit anderen deutschen und internationalen Hochschulen kann leiden. Hierzu hat das Deutsche Forschungsnetz eine Stellungnahme verfasst, die sinngemäß sicher auch für alle anderen Provider gilt.

Gewisse Dienste (z.B Videokonferenz) leiden eher als andere (z.B. Email). Eine schnelle Abhilfe ist nicht möglich, da die Verlegung von Glasfaserkabeln einen großen Vorlauf benötigt und die Erhöhung der Zugangskapazitäten die Lieferung von weiterer Hardware erfordert.

Wenn Sie also eine nicht zufriedenstellende Performance beobachten, gibt es dafür eine Fülle von Gründen, die außerhalb der Einflussnahme des Rechenzentrums liegen. Sehen Sie deshalb von Beschwerden im Rechenzentrum ab.

Schonen Sie darüber hinaus die universitären Ressourcen wie VPN, indem Sie sie nur nutzen, wenn sie wirklich benötigt werden (vgl. Meldung vom 18.3., 16:08)

Wenn Sie Ihr Telefon auf Ihren Hausanschluss oder Ihr Handy umleiten, bedenken Sie bitte, dass dann ein Telefongespräch zwei Amtsleitungen benötigt (das Gespräch wird von der Telefonanlage angenommen und dann wieder herausgeleitet). Fassen Sie sich deshalb bei umgeleiteten Telefonaten kurz oder rufen, wenn möglich, ohne den Umweg der Universitäts-Telefonanlage zurück.

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