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Flipped Classroom in der Hochschullehre

in Corona-und Post-Corona-Zeiten

Bei Flipped-Classroom-Szenarien wird die Darbietung von Grundlagenwissen aus den synchronen Lern- und Arbeitsphasen (Präsenzveranstaltungen oder Web-Meetings) in asynchrone Lern-und Arbeitsphasen (Selbststudium) verlegt. Anhand von digitalen Materialien wie Videos, Lernmodulen, Texten sowie mithilfe kollaborativer Werkzeuge, wie z.B.Wikis, erarbeiten sich die Studierenden selbstständig die Lerninhalte. Die synchronen Phasen werden dagegen nicht - wie häufig üblich - mit Vorlesung oder Vorträgen gefüllt, sondern für die Vertiefung des Gelernten, Übungen, Gruppenarbeit und Diskussionsprozesse genutzt.

Auch wenn viele von uns in den letzten Jahren bereits so oder so ähnlich gearbeitet haben, erfordert die Methode Flipped Classroom eine fundierte Vorbereitung sowie eine konsequente Durchführung. Dabei stellen sich insbesondere die folgenden Fragen:

  • Welche Materialien und Lerner*innenaktivitäten eignen sich für die asynchronen Phasen?
  • Wie können Studierende motiviert werden, sich aktiv mit den Materialien auseinander zu setzen?
  • Welche Unterstützung benötigen die Studierenden dabei?
  • Wie können die synchronen Phasen sinnvoll und aktivierend gestaltet werden?

In diesem Workshop stellen wir Ihnen das Konzept "Flipped Classroom" zunächst noch einmal zusammenfassend vor und erarbeiten anschließend mit Ihnen Möglichkeiten, wie Sie in Ihrer Lehre die asynchronen und synchronen Phasen im Sinne eines Flipped Classroom-Konzepts gestalten oder weiterentwickeln können. Dabei gehen wir gleichermaßen auf didaktische und technische Fragestellungen ein (Gestaltung der Lernumgebung in ILIAS).

Im Sinne des sog. Doppeldeckerprinzips nach D. Wahl ist dieser Workshop als Flipped Classroom Setting gestaltet.

Der Workshop erfolgt in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg und wird von Marion Degenhardt (PH Freiburg, Hochschuldidaktik) und Dorthe Hutz-Nierhoff (Abteilung E-Learning) gemeinsam durchgeführt. Er richtet sich gleichermaßen an Lehrende der Universität und Lehrende der PH Freiburg. Der Workshop erfolgt in Kooperation mit der Pädagogischen Hochschule Freiburg und wird von Marion Degenhardt (PH Freiburg, Hochschuldidaktik) und Dorthe Hutz-Nierhoff (Abteilung E-Learning) gemeinsam durchgeführt. Er richtet sich gleichermaßen an Lehrende der Universität und Lehrende der PH Freiburg.

Dozentinnen: Marion Degenhardt (PH), Dorthe Hutz-Nierhoff (Uni)

Ziele

  • Die Teilnehmenden kennen die Prinzipien und Grundlagen von Flipped Classroom-Konzepten.
  • Sie können (einfache) Flipped-Classroom-Szenarien konzipieren und wissen, wie Sie synchrone und asynchrone Phasen gezielt lernförderlich und aktivierend gestalten können.

Inhalte (8 AE)

  • Prinzipien und Didaktik der Methode Flipped Classroom
  • Aktivierende Gestaltung der synchronen und asynchronen Phasen ggf. inkl. Lernstandkontrollen
  • Erarbeitung und/oder Weiterentwicklung eines (ersten) Konzepts mit synchronen und asynchronen Phasen für eine Flipped-Classroom-Veranstaltung

Voraussetzungen

Für die Teilnahme an diesem Workshop sind folgende Voraussetzungen unbedingt erforderlich:

  • Sie sind Lehrperson an der Universität Freiburg oder an der Pädagogischen Hochschule Freiburg
  • Grundlegende Kenntnisse der Lernplattform ILIAS entweder "Learning by doing" oder durch den Besuch einer Einführungsschulung der Abteilung E-Learning oder durch die Nutzung des „Werkzeugkasten Digitale Lehre“. 

Termine

Erste asynchrone Lern- und Arbeitsphase (2 AE): Mo, 10.01.2022 - So, 16.01.2022

1. Webmeeting (2 AE): Mo, 17.01.2022, 17-19 Uhr

Zweite asynchrone Lern-und Arbeitsphase (2 AE): Di, 18.01.2022- So, 30.01.2022

2. Webmeeting (2 AE): Mo, 31.01.2022, 11-13 Uhr

Zur Anmeldung

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