Uni-Logo
Sektionen
Sie sind hier: Startseite Services E-Learning E-Learning Blog Blogartikel Ergebnisse der Studierenden-Umfrage
Artikelaktionen

Ergebnisse der Studierenden-Umfrage

12.02.2010 13:26

Ergebnisse der Studierendenumfrage des Rechenzentrums zu den Bereichen E-Learning, Beratung, PC-Arbeitsplätze und WLAN

E-Learning-Angebote

Im Rechenzentrum werden mit der Lernplattform CampusOnline, dem Virtuellen Klassenraum, den Wikis und anderen Angeboten zahlreiche E-Learning-Systeme betreut. Die im RZ angesiedelte Servicestelle E-Learning ist die zentrale Anlaufstelle bei Fragen zum Einsatz Neuer Medien in der Lehre. Aus diesem Grund hat es uns besonders interessiert, welche E-Learning-Systeme die Studierenden aus ihren Veranstaltungen kennen, wie zufrieden sie mit dem Angebot sind und vor allem: welche Anregungen und Vorschläge sie haben.
 
umfrage4

Die zentrale Lernplattform ist mit klarem Vorsprung das am häufigsten in Lehrveranstaltungen eingesetzte System (93 %). Das ist nicht weiter überraschend, sind doch 23.000 aktive User auf der Plattform registriert, davon mehr als 1.100 Tutoren/WiHis und Dozierende.
Auf Platz zwei kommen mit 24 % Vorlesungsaufzeichnungen; 9 % gaben an, Wikis aus Lehrveranstaltungen zu kennen. Noch kaum genutzt wird offensichtlich der Virtuelle Klassenraum, mit dem man synchrone Online-Meetings und Vorlesungen durchführen kann. Dozent/innen können die virtuellen Räume über CampusOnline einrichten. Nur 5 % kennen keines der Systeme aus ihren Veranstaltungen.


Mehr Vorlesungsaufzeichnungen – einheitliche Plattform für Lernmaterialien

62 % der Studierenden gaben an, zufrieden mit dem E-Learning-Einsatz in der Lehre zu sein. Bei den ergänzenden Vorschlägen zum Einsatz von E-Learning kristallisierten sich vor allem zwei Punkte heraus: Zum einen wünschen sich die Studierenden ganz klar mehr Vorlesungsaufzeichnungen (37 %) – als Begründung werden meist Nachbereitung, Prüfungsvorbereitung und Überschneidung von Vorlesungen genannt:
„Am besten finde ich Vorlesungsmitschnitte. Diese sollten flächendeckend durchgeführt werden. Zur Nachbereitung ist es ideal, sich noch einmal Passagen anhören zu können.“

Zum anderen geht der Appell an die Lehrenden, ihre Veranstaltungsmaterialien (Skripte, Folien etc.) konsequent online zu stellen, so dass diese zeit- und ortsunabhängig für die Studierenden zugänglich sind und das lästige, zeitraubende Anstehen am Kopierer entfällt. Allerdings empfindet ein Großteil der Studierenden es als verwirrend und umständlich, wenn Vorlesungsmaterialien auf verschiedenen Institutswebsites, persönlichen Homepages der Dozierenden und anderen Plattformen verteilt werden. Jede Website erfordert i. d. R. eine Authentifizierung, so dass sich die Studierenden im Laufe eines Semesters mehrere unterschiedliche Ablageorte plus Zugangsdaten merken müssen. Und das jedes Semester aufs Neue. Daher der oft geäußerte Wunsch:
„Dass sich endlich alle Dozenten auf EIN System einigen!! Es ist unmöglich wieviele Homepages man abklappern muss um alle skripte,dateien usw. beisammen zu haben. Überall muss man neue benutzerkonten anlegen, neue passwörter erfinden (…)“


Viele Studierende wünschen sich eine breitere Nutzung von CampusOnline – verbunden mit dem Vorschlag, die Plattform als das zentrales System zu etablieren:
„Es wäre schön, alle Veranstaltungen auf Campusonline zusammen zu fassen, um zentral Material und Information finden zu können und nicht verschiedene Seiten der unterschiedlichen Lehrstühle abklappern zu müssen.“

Wir können das Bedürfnis der Studierenden nach einem zentralen Ablageort, nach einfach zugänglichen Online-Materialien und möglichst wenigen Login-Prozessen gut nachvollziehen. CampusOnline bietet sich als zentrales System hierfür an, zumal die meisten Studierenden damit recht vertraut sind. Die Servicestelle E-Learning führt regelmäßig Schulungen für Dozierende zu CampusOnline durch und ist oft in den verschiedenen Instituten unterwegs, um für den Einsatz der Plattform zu werben. Gerne kommen wir auch in Einführungsveranstaltungen zu Semesterbeginn und klären die wichtigsten Fragen (Wie finde und buche ich eine Veranstaltung? Was mache ich, wenn ich das Passwort nicht weiß? etc.). Als Studierende können Sie gerne Ihre Dozent/innen auf dieses Angebot hinweisen oder direkt mit uns in Kontakt treten.

Ideal wäre natürlich ein zentrales Portal für alle Online-Dienste der Uni. Ein/e Student/in brachte dies gut auf den Punkt: „Ziel muss eine Zentralisierung der Anwendungen für Studierende sein; niemand versteht, warum man sich für Studienbescheinigung, Druckerkonto, Kursmaterialien jeweils auf verschiedenen Websites einloggen muss. Bei anderen Unis geht das auch: Ein Portal, ein Zugang.“ Es gibt bereits Ideen in diese Richtung, und wir hoffen, dass diese sich bald umsetzen lassen.

Computerarbeitsplätze und WLAN

Mehr als die Hälfte der teilnehmenden Studierenden nutzt die PC-Arbeitsplätze der Uni: ca. 23 % die des Rechenzentrums (im RZ und der UB2) und weitere 31 % die Arbeitsplätze in den verschiedenen Instituten, Fakultäten und in der UB1. umfrage1
 
Die Freitextrückmeldungen zu den PC-Arbeitsplätzen der Uni waren überwiegend positiv bis sehr positiv:
„Recht gut; schnelle Verbindung; gute Ausstattung von moderner und aktueller Soft-und Hardware.“ und: „Gut. Wenn mal Probleme aufgetreten sind, ist immer jemand da, den man fragen kann. Außerdem find ich es super, dass das Rechenzentrum so lang geöffnet ist.“

Manche fügten dem Lob kleine Einschränkungen oder Verbesserungsvorschläge hinzu: Von 22 % wurde das Hochfahren der PC als recht langsam und die Anmeldezeiten als zu lang kritisiert. In den Stoßzeiten, insbesondere wohl zur Mittagszeit, kann es zu längeren Wartezeiten kommen, bis man in den Pools der UB2 einen freien PC erwischt. Außerdem sind die Räume dort recht warm und „miefig“. Vereinzelte Kritik gab es an der Wartung der stark frequentierten Terminals im KG II, dort scheinen des Öfteren Tastaturen und Mäuse defekt zu sein. Relativ häufig wurde der Wunsch nach mehr Druckern genannt. Einige Kritikpunkte betrafen Instituts-Arbeitsplätze, die i. d. R. allerdings nicht vom Rechenzentrum gewartet werden.
 
Ca. 87% der teilnehmenden Studierenden haben einen eigenen Laptop und mehr als die Hälfte davon nutzt das WLAN der Uni. Auch hier waren die Rückmeldungen überwiegend gut bis sehr gut, vor allem die breite Verfügbarkeit und die hohe Geschwindigkeit wurden gelobt. Kritik gab es auch: rund 20 % berichteten von gelegentlichen Verbindungsabbrüche und -störungen. In ca. 22 % der Freitextrückmeldungen wird die (erstmalige) Einrichtung der WLAN-Verbindung, also die Installation des VPN-Client, als umständlich bzw. zu kompliziert beschrieben. Sobald diese Hürde überwunden ist, sind die Erfahrungen mit dem WLAN allerdings hauptsächlich positiv: „Klappt super und ist schön schnell.“

Einige Verbesserungsvorschläge im Bereich PC-Arbeitsplätze und WLAN haben wir inzwischen schon umgesetzt: In der UB2 werden die PC nun morgens automatisch hochgefahren, so dass sich Wartezeiten reduzieren und die Studierenden sich nur noch anmelden müssen. Zudem ist die Beratung jetzt auch in den Stoßzeiten über Mittag besetzt und steht bei Problemen und Fragen zur Verfügung. Zum Sommersemester 2010 ist die Anschaffung neuer Drucker im RZ und der UB2 geplant. Auch eine Releasestation, die die Druckaufträge steuert, wird es dann wieder geben.

Die Anleitungen zur Installation des VPN-Client bzw. dazu, wie man mit dem Notebook ins Uni-Netz kommt, haben wir überarbeitet. Auch die Informationen zu anderen IT-Angeboten sind nun klarer strukturiert: Wir haben den Webauftritt des RZ  grundlegend neu gestaltet und ein RZ-Wiki  eingerichtet. Das „Projekt Homepage“ war zwar keine direkte Reaktion auf die Studierendenumfrage, sondern beschäftigte uns das ganze Jahr 2009 über, kommt aber den Wünschen vieler Studierender entgegen.

Beratungsangebot des RZ und EDV-Kursangebot

Das Rechenzentrum bietet von Montag bis Freitag im RZ und in der UB2 Beratung und Hilfe bei IT-Problemen an. Dieses Angebot ist offensichtlich vielen Studierenden bislang nicht bekannt: Fast die Hälfte der Befragten (48 %) gab an, von der Beratung bislang nichts gewusst zu haben. Ein recht großer Teil kommt in den Poolräumen und mit dem Uni-WLAN ohne Hilfestellung gut klar, hat also keinen Bedarf an Beratung und Unterstützung (39 %).umfrage3

Diejenigen, die die Beratung bereits in Anspruch genommen hatten, äußerten sich zum Großteil sehr positiv. „Sehr gut. Fachkundige und geduldige Hilfe, bis alle Fragen geklärt bzw. Probleme gelöst waren“, meldete beispielsweise ein/e Studierende/r zurück. Auch wenn nicht immer geholfen werden kann, erhielten die Berater/innen recht gutes Feedback (gut, sehr gut, kompetent, freundlich). Ein paar wenige kritisierten, dass Berater während der Sprechstunden nicht auffindbar bzw. nicht anwesend waren.

Am Rechenzentrum werden, meist von den Hilfskräften, kostenlose IT-Kurse für Studierende zu verschiedenen Themen angeboten: Linux, Textverarbeitung, Arbeiten mit Mindmaps, Literaturverwaltung mit Citavi und vieles mehr. Die Kurse sind immer gut besucht. Als Informationsquellen über das Angebot wurden hauptsächlich die Online-Medien wie Homepage der Uni (31 %), des RZ (19 %) sowie das Vorlesungsverzeichnis genannt. Am Kursangebot des RZ hat bisher nur ein kleiner Teil der Befragten (ca. 7 %) teilgenommen. Das Feedback zu den RZ-Kursen war überwiegend positiv:
„Gut. Die hilfreichen und übersichtlichen Handouts haben mir seither sehr geholfen. Vieles ist im Kurs klarer geworden.“ 

Besonders die Rückmeldungen zum Beratungs- und Kursangebot haben uns gezeigt, dass dieses unter den Studierenden noch nicht bekannt genug ist bzw. dass einige erst in höheren Semestern davon erfahren. Das Rechenzentrum ist zwar regelmäßig beim Erstsemestertag mit einem Stand vertreten, es gibt Informationsveranstaltungen („Hilfe im IT-Dschungel“) und diverse Flyer – aber offensichtlich ist die Reichweite noch ungenügend. Hinzu kommt vermutlich auch, dass manche Angebote in der Fülle der Informationen, die auf die Studierenden zu Beginn des Studiums einprasseln, zunächst etwas untergehen bzw. erst im Studienalltag relevant werden. Hier werden wir auf jeden Fall noch optimieren und im Sinne der Rückmeldung eines Teilnehmers: „macht flyer, geht in die einführungsveranstaltungen! ihr macht tolle sachen und keiner weiss es!“ mehr Werbung machen. Wir planen beispielsweise verstärkt auf Dozierende zugehen mit der Bitte, die Informationen über das IT-Angebot in ihren Lehrveranstaltungen weiter zu transportieren.

Positives Feedback der Studierenden zu den Angeboten der RZ

Fragen und Antworten aus der Studierendenumfrage


 

Benutzerspezifische Werkzeuge