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Nützliche Tools

Beitragsarchiv für die Kategorie Nützliche Tools

E-Learning-Workshop für Lehrende: "Content-Authoring - Erstellung von interaktiven Lehrmaterialien"

16.11.2016 12:08

am 8./9.12.2016 von 9-17 Uhr

Ein großer Vorteil computerbasierter bzw. webunterstützter Lehr- und Lehrformate ist die Möglichkeit, Lehrinhalte in unterschiedlichen Medienformaten bereitzustellen und dabei interaktive und multimediale Elemente mit rein textbasierten Formaten zu kombinieren. Das Erstellen ansprechender Lernmaterialien für das Selbststudium ist daher auch ein wesentliches Kernelement bei der Planung und Umsetzung von Blended Learning Formaten.

Zahlreiche so genannte Autorenwerkzeuge unterstützen den Erstellungsprozess, so dass auch Lehrende ohne Programmiererfahrung ansprechende Lernmaterialien und multimediale Inhalte z.B. auf Grundlage einer PowerPoint-Präsentation erstellen können.

Im Workshop werden u.a. die Werkzeuge Adobe Presenter, Camtasia und das ILIAS-Lernmodul vorgestellt und mit diesen gearbeitet.

Weitere Informationen zum Kurs finden Sie unter: https://www.rz.uni-freiburg.de/services/elearning/e-quali/basics/ws_content

Dozent/innen: Dr. Nicole Wöhrle und Daniel Sassiat

Der Kurs richtet sich an Lehrende der Universität Freiburg, die bereits Grundkenntnisse im Umgang mit der Lernplattform ILIAS haben. Bei Interesse melden Sie sich bitte online an.

 

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"Vom Hörsaal ins Netz" - zum Einsatz virtueller Klassenzimmer in der Lehre

04.06.2013 10:55

Ein Workshopangebot für Lehrende der Uni Freiburg. Neuer Termin am 23.07.2013

Virtuelle Klassenzimmer und Online-Meetings bieten vielfältige Möglichkeiten Lehrszenarien unabhängig von den räumlichen Gegebenheiten durchzuführen. Online-Präsentationen, virtuelle Seminare mit Gruppenarbeiten oder virtuelle Sprechstunden sind hier nur einige denkbare Möglichkeiten. Lehrende und Lernende treffen sich vom eigenen Rechner aus in einem virtuellen Arbeitsraum im Internet. Mit angeschlossenem Headset und Webcam hören und sehen sie einander und können live miteinander sprechen, chatten, in Arbeitsgruppen zusammen an einem Dokument arbeiten oder sich gegenseitig unterschiedliche Dokumente (u. a. Folien, Schriftstücke, Bilder) präsentieren.

Für Lehrende liegt der Aufgabenschwerpunkt bei Online-Seminaren vor allem in der ziel- und aufgabenorientierten Vorbereitung des virtuellen Klassenzimmers und in der Online-Moderation der Live-Sitzung sowie der Begleitung einzelner Arbeitsphasen. Ein weiterer Mehrwert liegt darin, dass jede Sitzung (oder Teile daraus) aufgezeichnet und nach der Veranstaltung online oder offline zur Nachbereitung zur Verfügung gestellt werden kann.

Ziele

Die Teilnehmenden kennen die verschiedenen Elemente und Funktionen eines virtuellen Klassenzimmers und können diese zielorientiert in der Lehre einsetzen. Sie sind in der Lage Online-Meetings zu planen, situationsspezifisch zu gestalten, selbst durchzuführen und zu moderieren.

Inhalte (8 AE)

  • Grundlegende Aspekte der Online-Kommunikation und -Moderation
  • Kennenlernen verschiedener Interaktions- und Gestaltungsmöglichkeiten aus Teilnehmenden- und aus Moderationsperspektive
  • Gestaltung eines eigenen Kursraums für eigene Lehrsituationen

Termin

SoSe 2013: 23.07.2013
von 9-17 Uhr im Rechenzentrum der Universität Freiburg.

Das Angebot richtet sich ausschließlich an Lehrende der Uni Freiburg.

hier geht es zur Anmeldung



Neue Funktionen / Update der Adobe Connect Plattform auf Version 8

13.04.2011 19:03

Am Montag, 11.04.2011 haben wir die Adobe Connect Plattform von der Version 7.5 auf die aktuelle und verbesserte Version 8 aktualisiert. Wer sich seitdem eingeloggt hat, sieht schnell, dass die Benutzeroberfläche einem Facelifting unterzogen wurde und dass einiges umorganisiert und vor allem aufgeräumt wurde. Aber keine Bange: der Funktionsumfang wurde tatsächlich nur erweitert, alle bewährten Funktionen sind noch vorhanden – wenn auch anders sortiert – und wurden gegebenenfalls verbessert. So funktionieren z.B. die Freigabe von Dokumenten, die Bildschirmfreigabe und der Umfragepod noch genauso, wie man es bisher gewohnt war.

Auch mit der Version 7.5 eingerichtete Meetingräume und Zugänge sind nahtlos in die neue Version übernommen worden, egal ob direkt oder in Kombination mit der Lernplattform CampusOnline angelegt und verfügen noch immer über die bereits eingestellten Materialien und Einstellungen.

Also, Zeit einmal zu schauen, was sich alles verändert hat und was das erweiterte Funktionsspektrum alles an Kostbarkeiten beinhaltet:

Zunächst wurde das Farbschema und die Menüstruktur vollkommen umgearbeitet und umsortiert um das System noch intuitiver bedienbar zu machen. Die Freigabe von Audio und Webcam und die Interaktionsmöglichkeiten der Teilnehmer sind nun alle in der oberen Menüleiste zu finden. Alle wichtigen Funkionen sind also nun an einem Ort  - am oberen Rand - konzentriert.

Für die praktische Benutzung ist vor allem die stark verbesserte Audio- und Videoqualität wichtig: die Qualität des Webcambildes kann nun per Einstellung bis zu einer Auflösung von 640x480 Pixel übertragen werden. Dies reicht auf den meisten Monitoren für eine angenehm große Darstellung des Vortragenden.

Des weiteren wurde die Rechtevergabe und die Zuweisung zu Arbeitsgruppenräumen stark vereinfacht. Wählt man einen oder mehrere Benutzer in der Teilnehmerübersicht aus, kann man diese mit einem Klick auf einen der Namen zu Moderatoren befördern oder ihnen einen eigenen Raum zuweisen. In einem solche Gruppenraum stehen dann alle Pods mit Moderatorenrechten auch für einfache Teilnehmer des Hauptraumes zur Verfügung.

Nachgebessert wurde auch bei der Freigabe von PDF-Dateien: diese behalten jetzt den eingestellten Zoomfaktor bei, wenn man Annotationen oder Hervorhebungen vornimmt. Das Whiteboard wurde ebenfalls stark in der Funktionalität erweitert indem Zeichnungsobjekte nun nachträglich veränderbar sind und durch einen Doppelklick mit Text gefüllt werden können. Im allgemeinen wurde die Zeichnungsqualität (Kantenglätte, Farbverläufe) deutlich angehoben.

Sehr praktisch für die kollaborative Arbeit an einem kurzen Text ist nun auch der neue „Notiz“-Pod: alle Teilnehmer mit Moderatorenrechten können in ein und demselben Notizpod gleichzeitig schreiben und von  anderen verfasste Passagen bearbeiten. Diese Funktionalität bietet sich unter anderem für die Verwendung in Gruppenarbeitsphasen an.

Zuletzt ist noch die Aufzeichnungsfunktion zu nennen, die unter der Haube gründlich überarbeitet wurde. Aufgezeichnete Sitzungen können nun zum Beispiel problemlos bei der Wiedergabe vor und zurück gespult werden.

Die Liste der Neuerungen und Verbesserungen ist in ihrer Gesamtheit zu lang um sie hier zu beschreiben. Wir hoffen, dass Ihnen das neue Design gefällt und dass Sie die neuen Funktionen produktiv nutzen können. Die Umstellung auf die Version 8 sollte für die allermeisten Benutzer rasch und reibungsfrei ablaufen  - probieren Sie es aus und entdecken Sie einfach selbst, wie Adobe Connect 8 Ihr Meeting oder Ihre Onlineveranstaltung noch produktiver und noch interessanter macht. Für Fragen und Anregungen steht Ihnen die Servicestelle E-Learning wie immer gern zur Verfügung und freut sich über Ihr Feedback.
Wir wünschen Ihnen gutes Gelingen und viel Vergnügen mit Adobe Connect 8!

Weitere Informationen

PDF-Anleitung zur Bedienung von Connect 8



Die virtuellen Klassenzimmer der Universität Freiburg – Einsatz von Adobe Connect 8

13.04.2011 16:45

Möglichkeiten und Potential der virtuellen Klassenzimmer durch den Einsatz der Online Meeting Plattform Adobe Connect 8

Die Anforderungen an die Ausstattung und die Lernumgebung einer Universität verändern sich ständig. Die realen Bedingungen, wie zum Beispiel das Lernraumangebot und die vorhandene Raumausstattung lassen sich allerdings meist nur mit erheblichem Aufwand baulich anpassen – Erweiterungen und Vergrößerungen sind oft gar unmöglich.

 

Auf der anderen Seite gibt es Anforderungen an eine moderne und effiziente Hochschullehre, die nicht mit Baggern oder Beamern aufgefangen werden können. Neue, dezentrale Lehr- und Lernkonzepte erfordern mehr als nur ein zusätzliches Klassenzimmer – was vielen Lernern in der klassischen Welt der universitären Lehre heute fehlt ist Flexibilität im zeitlichen und örtlichen Sinne.

 

Die Universität Freiburg ist daher konstant darum bemüht, sich diesen Herausforderungen zu stellen und hat bereits seit einigen Jahren ihre Lehr- und Lerninfrastruktur um zahlreiche virtuelle Komponenten erweitert. Dabei macht zum einen die Lernplattform CampusOnline ein zeitlich flexibles Lernen in verschiedensten multimedialen Geschmacksrichtungen möglich.

 

Zum anderen setzt das virtuelle Klassenzimmer- und Onlinemeetingsystem Adobe Connect 8 die altehrwürdigen Gebäude der Universität in der virtuellen Welt fort und ermöglicht es Lernern und Lehrenden rund um den Globus zusammen an der Universität Freiburg zu studieren und zu arbeiten.

Dabei ist es ganz egal ob die Teilnehmer im einem solchen virtuellen Klassenzimmer in Tokio oder Teningen sitzen: sie sind alle, wenn dies gewünscht und erforderlich ist, per Webcam und Mikrofon zugeschaltet und können somit visuell, auditiv und textuell interagieren.

 

In einem virtuellen Klassenzimmer, auch Meetingraum genannt, können bei großen Teilnehmerzahlen natürlich auch kleine Séparées in Form von Gruppenarbeitsräumen mit einem Mausklick eingerichtet werden. Den Meetingraum selbst kann man einfach als „Service“ in eine Campusonlineveranstaltung einfügen, genau wie ein Forum oder ein Dokumentenarchiv.

 

Die Möglichkeiten und Facetten des Systems sind reichhaltig: der Veranstalter der Sitzung kann Beispielsweise problemlos Powerpointdateien, Pdfdateien oder Worddokumente hochladen, welche dann beispielsweise als interaktive, live kommentierte Präsentation auf den Bildschirmen der Teilnehmer ankommen.

Auf der anderen Seite steht ebenfalls ein interaktives Whiteboard zur Verfügung, auf dem die Lehrperson in Kollaboration mit den Teilnehmern Diagramme und Übersichten einwickeln kann: das klassische Tafelbild wird somit interaktiv, dynamisch und multimedial. Sollte es notwendig sein andere Programme oder Inhalte zu zeigen, ist es problemlos möglich den eigenen Bildschirm oder ausgewählte Einzelfenster live für alle bereitzustellen – Frau Schmidt aus Rio kann somit den anderen Kursteilnehmern ihre Messdatenauswertung im Programm ihrer Wahl allen präsentieren und Feedback zu bekommen ohne vorher einen Flug nach Freiburg zu buchen. Hat Frau Schmidt dann vorher auf den Aufzeichnungsknopf gedrückt, kann sie das Feedback und ihre Präsentation ohne weiteres später als Video online abrufen und somit sowohl ihre Präsentationsfähigkeiten kritisch optimieren und das erhalteneFeedback gezielt auswerten.

 

Das spannende an der neuen Version unserer Plattform ist aber nicht nur ihr gewaltiger Funktionsumfang – Adobe Connect 8 bietet eine übersichtliche und leicht zu bedienende Oberfläche und läuft auf allen gängigen Betriebssystemen einfach im Browser, da es eine Flashapplikation ist. Kann man also Youtube Videos schauen, ist man praktisch nur einen Mausklick weit von einem virtuellen Klassenzimmer an der Universität Freiburg entfernt ohne vorher zusätzliche Software zu installieren.

 

Falls Sie nun auf den Geschmack gekommen sind und weitere Informationen zu diesem spannenden Dienst wünschen, dann setzen Sie sich einfach mit der Servicestelle E-Learning des Rechenzentrums in Verbindung, welche Ihnen gern mit Rat und Tat zur Seite steht. Starten Sie mit uns in die Lehr- und Lernmöglichkeiten der 21. Jahrhunderts durch.

 



Das Lehrportfolio Zwei-Gänge-Menü: Vorspeise E-Lunch, Hauptgang Workshop

08.04.2011 09:01

E-Lunch und Workshop zum spannenden Thema: Das (Lehr-)Portfolio

Der Begriff „Portfolio“ ist wohl eines der „buzz words“ in den letzten Jahren. In kaum einem modernen (Hoch-)Schullehrkonzept fehlt es mehr und doch tut sich fast jeder schwer damit, genau zu definieren, was im Allgemeinen, denn eigentlich alles in ein Portfolio gehört und wozu es nütze ist. Um diesen Fragen auf den Grund zu gehen und vor allem die Anwendungen als „Lehr“-portfolio aufzuzeigen fand am 6.4.2011 sowohl ein E-Lunch zu diesem Thema und anschließend ein abwechslungsreicher und methodisch optimal abgestimmter Workshop im Rechenzentrum der Uni Freiburg statt, welcher gemeinsam von Marion Degenhardt (Zentrum für Weiterbildung und Hochschuldidaktik, PH Freiburg) und Silke Weiß (Arbeitsstelle Hochschuldidaktik, Uni Freiburg) angeboten wurde.

 

e-lunch: portfolio workshop
 

Im Rahmen der beliebten Online-Informationhäppchen „E-Lunch“ (zur Aufzeichnung) der Servicestelle E-Learning wurden somit erstmals eine Online-Sitzung und ein Präsenz-Workshop kombiniert. Die Teilnehmenden des Präsenzworkshops hatten die Gelegenheit an selbst gewählten Beispielen Skizzen für ein Lehr- bzw. Lernportfolio in Gruppenarbeit zu entwickeln und somit dem Konzept „Portfolio“ in seiner Komplexität und Vielfältigkeit näher zu kommen. Bei der Arbeit wurde immer wieder deutlich, wie vielseitig die Anwendungen von Lehr- oder Lernportfolios sind und welcher Voraussetzungen von Vorausplanungen sie bedürfen. Didaktisch können Lernportfolios als Einführung in die wissenschaftliche Arbeit dienen; sie eignen sich aber auch sehr gut in Fächern, die z.B. empirisch oder experimentell arbeiten. Kurzum, die Stärke eines Portfolios zeichnet sich besonders darin aus, dass es zum einen offen für viele verschiedene Textsorten und Medieneinlagen ist und zu anderen dabei immer die Möglichkeit des reflektierenden Kommentierens bietet.
 

Ein Lehrportfolio kann demnach durchaus sowohl dem Zwecke der Optimierung der eigenen Lehrtätigkeit durch reflektierte Selbstdokumentation dienen, als auch auf die Präsentation der eigenen Lehrtätigkeit, in durch Schwerpunkte gewichteter und kommentierter Form, z.B. zur Bewerbung auf eine Stelle zugeschnitten sein.

Wie Marion Degenhardt berichtete, setze die PH Freiburg in der akademischen Lehre vor allem die Opensource Plattform „Mahara“ ein, um ePortfolios im Zuge diverser Seminare von Studierenden erstellen zu lassen. Dabei sei zu beachten, so Marion Degenhardt, dass die strukturell und inhaltlich überwiegend sehr guten Ergebnisse der Studierenden mit erheblichem Eigen- und Betreuungsaufwand seitens der PH verbunden waren. Nichtsdestotrotz haben es Silke Weiß und Marion Degenhardt geschafft, die Teilnehmer des Workshops für das Thema Portfolio in all seinen Facetten zu begeistern und den Willen zu wecken das Konzept Portfolio in ihren jeweiligen akademischen Bereichen einzusetzen.

 



Neues vom E-Lunch

Neues vom E-Lunch

17.03.2011 20:23

Am 06.04. findet erstmals ein neues Format des E-Lunches statt: Während Interessierete Teilnehmer eines "normalen" E-Lunches kleine Informationseinheiten nur online per Internet verfolgen, wird es Anfang April erstmals ein E-Lunch in Kombination mit einer Präsenzveranstaltung geben. Auch Mitarbeiter/Innen der Universitätsverwaltung können den Online-E-Lunch nun vom Arbeitsplatz aus mitverfolgen.

E-Lunch am 06.04.

Der E-Lunch an diesem Tag zum Thema "Das Lehrportfolio" ist in sofern etwas besonderes, als dass hier erstmal eine Kombination von Online-und Präsenzveranstaltung stattfindet. Silke Weiß (Arbeitsstelle Hochschuldidaktik) der Universität Freiburg und Marion Degenhardt (Hochschuldidaktik PH Freiburg) stellen in einem Überblicksvortrag die Methode des Lehrportfolios vor. Dieser Kurzvortrag wird wie immer Online Live als E-Lunch übertragen. Im Anschluss an den Kurzvortrag findet für Interessierte Teilnehmer ein 3,5 stündiger Präsenzworkshop statt, bei dem die Möglichkeiten und konkrete Anwendungsszenarien besprochen und diskutiert werden. Interessenten am Präsenzworkshop sind daher natürlich auch beim einführenden Vortrag in Präsenz vor Ort direkt bei den Referenten, so dass wir im Anschluss an den Kurzvortrag eine spannende Diskussion zwischen Referenten, Online-Teilnehmern und Präsenzteilnehmern erwarten, bevor dann der Präsenzworkshop startet.

 

NEU: E-Lunch in der Universitätsverwaltung

Ab sofort können Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen der Universitätsverwaltung E-Lunches und andere Online-Meetings, die über den Adobe Connect Server des Rechenzentrums angeboten werden, auch von ihrem Arbeitsplatz mitverfolgen. Schalten Sie sich rein, in den E-Lunch. Kommendes Programm siehe Link. Wer gleich einen E-Lunch anschauen möchte, kann sich die Aufzeichnungen der vergangenen Themen als Aufzeichnung in unserem E-Lunch Archiv ansehen.

E-Lunch: Programm und Aufzeichnungsarchiv



E-Learning in der Ökologie

20.07.2010 09:53

Die neue Ausgabe des Hamburger eLMagazin (Juni 2010) widmet sich dem Thema E-Learning in Naturwissenschaften.

Mit dabei ist ein Beitrag aus der Universität Freiburg: Michael Rudner vom Institut für Biologie, Abt. Geobotanik, beschreibt den Einsatz von eLearning-Modulen in der Ökologie. Die Module im Bereich Multivariate Statistik sind mit dem WebKit Freiburg realisiert, einer Entwicklungsumgebung zur Erstellung interaktiver Lernmodule in Flash.

Download des Magazins als pdf



Anwendungsszenarien mit dem Virtual Classroom Acrobat Connect Pro

12.02.2010 13:17

Kurzzusammenfassung der Präsentationen beim 2. Connect Usertreffen in Freiburg.

woehrleAn der Uni Freiburg sind Acrobat Connect Pro und die zentrale Lernplattform CampusOnline (CLIX) über eine Schnittstelle miteinander gekoppelt. Teilnehmer/innen an Lehrveranstaltungen können direkt und ohne zusätzlichen Login in einen für die Veranstaltung eingerichteten virtuellen Raum wechseln. Neben dem Einsatz in Lehrveranstaltungen gibt es ein breites Nutzungsspektrum. Die Servicestelle E-Learning setzt Connect u. a. für Kurzschulungen und Informationsveranstaltungen für die Mitarbeiter/innen der Universität ein. Gibt es z. B. wesentliche Änderungen im Learning Management System, so wird eine Präsenz-Infoveranstaltung via Connect live übertragen und als Aufzeichnung langfristig online zur Verfügung gestellt. Damit kann ein großer Personenkreis erreicht werden. Um E-Learning breiter in der Lehre zu verankern, setzt die Servicestelle auch auf die Begeisterung der Studierenden. Sind diese von einem System überzeugt, fordern sie deren Einsatz oft bei den Dozierenden ein. „Darum arbeiten wir auch in unseren Seminaren – z. B. im BOK-Kurs „E-Kompetenzen in Studium und Beruf“ – exemplarisch mit verschiedenen E-Learning-Tools und führen eine Sitzung über Connect online durch“, so Dr. Nicole Wöhrle, die die Veranstaltung moderierte.

peetzAn der Universität Hamburg steht Connect allen Dozierenden über das Regionale Rechenzentrum zur Verfügung. Dr. Angela Peetz vom Zentralen E-Learning Büro führt mit dem Tool beispielweise das Online-Seminar „eLearner zu eTutor“ durch, in dem die Studierenden das Arbeiten im virtuellen Raum lernen. Ein interessantes Einsatzszenario von Connect war für das Projekt „International Model United Nations“ geplant, das die Uni gemeinsam mit der Uppsala University (Schweden) und der University of New South Wales (Australien) durchführte. An drei Konferenztagen trafen sich im letzten Frühjahr 29 Studierende der drei Universitäten online über ein Videoconference-System, um eine Simulation der United Nations Climate Change Conference durchzuführen. Adobe Connect sollte dabei als das führende Kommunikationstool fungieren. Von einem Hauptraum mit verschiedenen Chatfenstern aus sollten sich die Delegierten in breakout rooms verabreden können, um dort via Voice, Video Chat und Application Sharing weiter an speziellen Themen arbeiten zu können. Leider ließ sich die Idee nicht wie geplant umsetzen:
“The software has a great range of features and combines features of multiple other commonly used software like Skype and Google docs in one. It turned out that Adobe was a very unstable software, did not function with certain individual computers configurations and the university internet in Sydney even was not compatible with the software for reasons that couldn’t be discovered.

wittkeAn der Virtuellen Fachhochschule wird der Virtual Classroom in fünf Online-Fernstudiengängen eingesetzt. oncampus programmierte hierfür extra eine Schnittstelle zwischen Moodle und Connect, um eine Ergänzung zu den auf der Lernplattform möglichen a-/synchronen Kommunikationstools zu schaffen. Seit dem Wintersemester 2008/09 ist die Schnittstelle einsatzfähig. Als langwierig erwiesen sich hier weniger die technische Entwicklung und Implementierung, sondern die Lizenzverhandlungen zwischen den beteiligten Hochschulen und Adobe. „Nun ist alles, was in Moodle ist, automatisch auch in Connect“, so Andreas Wittke. Pro Lehrveranstaltung wird ein Connect-Raum angelegt, die Rollen und Rechte der User werden übernommen und jede Aufzeichnungen ist automatisch in Moodle verlinkt. Ab dem Sommersemester 2010 ist geplant, zusätzlich zu jeder Veranstaltung einen Trainingsraum für die Studierenden anzulegen, in dem diese erweiterte Rechte haben und so gemeinsam lernen und kommunizieren können. Für den Support gibt es ein externes Wiki. Im Sinne der Open-Source-Strategie von oncampus steht die Schnittstelle in Moodle auch für andere Nutzer frei zur Verfügung.

paulatDie Technischen Fakultät der Universität Freiburg testet derzeit, ob sich mit Connect die Videoconferencing-Systeme komplett ersetzen lassen.Außerdem wird Connect als Ergänzung zum vorhandenen Videokonferenzsystem für Vorstellungs- und Berufungsvorträge und für regelmäßige Arbeitssitzungen im Sonderforschungsbereich verwendet. Als problematisch nennt Wolfgang Paulat, technischer Mitarbeiter der Fakultät, in erster Linie Störungen in der Audio-Übertrag, einen teils starken Versatz bei der Folienanzeige und Font-Probleme bei Powerpoint. Dem konnten alle Anwesenden nur zustimmen, da diese Probleme überall auftauchen – unabhängig vom Betriebssystem und davon, ob Connect selbst- oder fremdgehostet wird. Insbesondere die teilweise mangelhafte Tonqualität (Rauschen, Aussetzer) wurde stark kritisiert. Die Probleme sind nach Aussagen aller Hochschulvertreter nicht reproduzierbar: Das Setting kann exakt das gleiche sein – manchmal funktioniert alles wie geschmiert, manchmal eben auch nicht. Häufig muss sich ein Teilnehmer mehrfach ab- und wieder anmelden, bis sich die Audioprobleme einrenken. Zudem bietet Connect noch keine echte Plattformunabhängigkeit, da unter Linux die Desktop- und Anwendungsfreigabe nicht funktioniert. Insgesamt zieht Paulat aber eine positive Bilanz. Bei der Folienübertragung und Aufzeichnung erweist sich Connect als stabiler Ersatz für NetMeeting, das System ist einfach zu konfigurieren und flexibel einsetzbar, insbesondere bei Meetings mit Teilnehmern ohne VC-System.

mengelBei der Fernuniversität Hagen ist Adobe Connect seit 2008 flächendeckend im Einsatz. Genutzt wird es von 52 Veranstaltern und etwa 500 Studierenden, davon 27 freie Lerngruppen. Das Serverhosting übernimmt eine externe Firma. Neben den Klassikern Online-Vorlesung und Online-Seminar gibt es eine Reihe weiterer Einsatzszenarien wie Klausurkolloquien, Sprechstunden, Praxisworkshops und Informationsveranstaltungen zu den Studiengängen. Großer Bedarf besteht laut Sandro Mengel vom Institut für Bildungswissenschaft und Medienforschung an Online-Selbstlerngruppen, in denen Studierende Moderatorenrechte erhalten. Wegen der begrenzten Lizenzen dürfen die Räume allerdings nur zu bestimmten Zeiten benutzt werden. Eine Anwenderumfrage im WS 2009/10 ergab, dass die Studierenden Connect größtenteils als recht leicht bedienbar und nützlich für ihr Studium einschätzen. Gerade an einer Fernuniversität ist Connect natürlich eine willkommene Ergänzung zu dem üblichen schriftbasierten Onlinematerial, kann so doch ein direkter Kontakt zu den Dozenten und Kommilitonen hergestellt werden. Als Nachteile wurden in erster Linie die Zeitverschwendung durch technische Probleme und eine bleibende Anonymität genannt. Die abschließend von Mengel vorgestellte Auflistung mit Tipps zur Reduzierung technischer Probleme löste zustimmendes Kopfnicken bei den Anwesenden aus – hier fanden sich eigentlich alle technischen Fallstricke wieder.

meiershoferDen letzten Anwendervortrag hielt Stefan Meiershofer, der den Einsatz des Virtual Classroom im MasterOnline-Studiengang Parodontologie der Universität Freiburg demonstrierte. Derzeit studieren 40 niedergelassene Zahnärzt/innen in drei Jahrgängen berufsbegleitend. Connect wird als zentrales System neben der Lernplattform CampusOnline (Clix) für klassische Vortragsszenarien eingesetzt, bei denen ein Referent präsentiert und die Studierenden im Anschluss diskutieren. Daneben gibt es Prüfungseinheiten, in denen Studierende ihre Ergebnisse als Kurzvortrag präsentieren, der anschließend entsprechend bewertet wird. Der Zugang zu Connect erfolgt über die Lernplattform CampusOnline. Alle drei Kohorten treffen sich derzeit (zwei)wöchentlich parallel. Neben den jeweiligen Dozenten nehmen in allen Meetings zwei Teletutoren teil, die die Moderation übernehmen und bei technischen Anfragen zur Verfügung stehen. Für die Zielgruppe ist Connect ein ideales Medium, so Meiershofer. Die Mediziner können anhand von hochgeladenen Bildern und Röntgenaufnahmen z. B. aktuelle Fälle aus ihren Praxen diskutieren und standortübergreifend von den Erfahrungen ihrer Kollegen profitieren.

klingelEin nettes Add-on stellte Holger Hansen von der Stabsstelle eLearning der Ruhr-Universität Bochum mit der RUBeL-Klingel vor. Setzt man Adobe Connect z. B. als Servicetool oder für Sprechstunden ein, kann aus dem Raum heraus signalisiert werden „Hallo, hier ist jemand“. So muss man nicht die ganze Zeit kontrollieren, ob sich zwischenzeitlich jemand mit einem Anliegen eingeloggt hat. Die Klingel ist als swf-Datei über „eigene Dokumente“ integrierbar.

Kommentar zum 2. Treffen der Connect Usergroup



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